Wahrscheinlich hat mir mein Großvater mütterlicherseits, der in Friedberg bei Augsburg ein Uhren- und Schmuckgeschäft besaß, und die Kommunalpolitik seiner Heimatregion humorvoll, aber durchaus kritisch kommentierte, das Interesse an politischen Vorgängen vererbt. So las ich schon als Schüler regelmäßig den „Spiegel“. Die Haltung meines Elternhauses, eher konservativer Natur, hatte ich verinnerlicht. Doch wollte ich mir zu vielen Themen meine eigene Meinung bilden. Die 1969 von der Union zwar gewonnene Bundestagswahl, die aber zu einer SPD/FDP–Regierung führte und die Union in die Opposition drängte, löste bei mir eine Art Trotzreaktion aus. Mit „Jetzt erst recht!“ trat ich daraufhin in die Junge Union und die CSU ein. Schon 1973 wurde ich Vorsitzender der JU Freising. Meine Mitstreiter von damals und ich erlebten und unternahmen viel zusammen. Die Kommunalwahl 1978 verhalf mir dann erstmals zu einem Sitz im Freisinger Stadtrat für die CSU, als jüngstes Mitglied. Der berufliche Wechsel von Eching an die Korbiniansschule in Freising erleichterte meine politischen Aktivitäten. 1983 wählte mich meine Fraktion zum Vorsitzenden.

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