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Das Themenfeld Schule wird in den kommenden sechs Jahren der wichtigste Aufgabenbereich mit dem größten Investitionsvolumen sein.

War die ablaufende Wahlperiode die „Periode der Realschulen und Gymnasien“, so wird die kommende die der beruflichen Schulen sein. Es gilt, so zügig wie möglich, die beiden beschlossenen neuen Realschulen zu errichten (ich betone beiden, weil ich überzeugt bin, dass Au und die Hallertau eine eigene Schule bekommen werden), um die Lernumgebung hunderter Schüler zu verbessern bzw. den Schulweg deutlich zu verkürzen.

Für die beruflichen Schulen, die alle raummäßig zu klein und von der Bausubstanz her teilweise verbraucht sind, muß baldmöglichst ein Gesamtkonzept detailliert ausgearbeitet werden, sodass anschließend mit der abschnittsweisen Erstellung neuer Bauten oder von Erweiterungsbauten oder Renovierungen begonnen werden kann.

Wir brauchen bestens ausgebildete junge Fachkräfte, die nicht nur wissen wie es geht, sondern es auch ausführen können. Dafür müssen wir sie in Berufsschule und Betrieb bestmöglich vorbereiten. Der Erhalt der Berufsausbildung von Bäckern und Metzgern in Freising ist aktuell in Zusammenarbeit mit den Handwerksinnungen zu sichern.

Außerdem müssen wir weiterhin alles unternehmen, um die Mittelschulstandorte zu stabilisieren. Genauso wichtig ist mir der weitere bedarfsgerechte Ausbau der Ganztagsangebote und der Jugendsozialarbeit an Grundschulen. Eine Gleichbehandlung aller Schularten ist anzustreben.

Natürlich sind die schulischen Themen auch eng verzahnt mit der Aufgabe der Kinderbetreuung, der Inklusion Behinderter, der Integration von Migranten, der Asylproblematik, den Musikschulen und dem Sport.

Wichtig erscheint mir auch die bessere Vernetzung mit Weihenstephan (TUM, Hochschule). Regelmäßige Kontakte zwischen Hochschule und Freisinger Landkreisspitzen können dazu beitragen. Die großen Chancen dieser zentralen Forschungs- und Lehreinrichtungen müssen wir für den Landkreis Freising noch besser nützen, vgl. z.B. das Schülerforschungszentrum Berchtesgaden.

 

Ich meine, dass ich hier meine umfangreichen beruflichen Kenntnisse zielorientiert einbringen kann, denn unsere jungen Menschen sind es, die mit ihren Fähigkeiten die Zukunft auch in unserem Landkreis gestalten.