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Bayern und somit auch der Landkreis Freising müssen und wollen ihren Beitrag zur anstehenden Energiewende leisten. Die vom Kreistag beschlossene Energiewende bis 2035 muss gelingen. Ein Schwerpunkt der Bemühungen sollte die Förderung energiesparender Maßnamen sein. Sinnvollerweise sollte der Landkreis mit kreiseigenen Gebäuden ein gutes und nachahmenswertes Beispiel geben. Als Anreiz dient der Preis für energetisches Bauen. Durch Prüfung sinnvoller Energieprojekte,  Unterstützung bei Gebäudesanierungen, modellhaftes Umsetzen dezentraler Energieversorgung mit dem Ziel energieautarker Haushalte sollen auf allen Ebenen die vorhandenen Potentiale genutzt werden. Die energiepolitischen Leitlinien der bayerischen Staatsregierung – sicher, bezahlbar, sauber – müssen dabei auch für uns Geltung haben.

Auch das Thema Flächenverbrauch muss auf der Agenda bleiben.

Eine zukunftsweisende und sichere Energieversorgung und deren Bezahlbarkeit  ist die Grundlage für  unsere heimische Wirtschaft. Mittelstand und Handwerk schaffen die meisten Arbeitsplätze und tragen erheblich zum Steueraufkommen der Kommunen bei. Die Betriebe selbst können durch kluge Investitions- und Innovationsmaßnahmen an Attraktivität gewinnen und ihre Chancen im internationalen Vergleich steigern. Aber auch der Landkreis ist gefordert, die Ansiedlung neuer Gewerbe zu forcieren und die Erweiterung und Modernisierung bereits  bestehender Einrichtungen zu unterstützen, um auch weiterhin eine ausgewogene Betriebsstruktur zu gewährleisten. Aufträge an Betriebe vor Ort zu vergeben sollte oberste Priorität haben.

Unsere Umwelt zu pflegen und erhalten, ist eine der wichtigsten und verantwortungsvollsten Aufgaben der Gegenwart. Über Jahrhunderte hinweg war es die bäuerliche Kultur, die nachhaltig für die Bereitstellung der wichtigsten Lebensmittel gearbeitet  und unsere Kulturlandschaft geformt hat. Heute sind die Land- und Forstwirte Ansprechpartner, wenn es um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen geht. Gemeinsame Konzepte zwischen den lokal Verantwortlichen, der Unteren Naturschutzbehörde und den Bürgern könnten weiterhelfen bei Verbissproblemen, der Dezimierung zu hoher Tierpopulationen, im Hochwasserschutz  und bei anderen Themen.